So fing es an

Schon kurz nach Gründung des Sportfischervereins fing der Papenburger Petrijünger Hermann Bödige, ausgestattet mit einer einfachen Bambusrute, Haselnussrolle, Springer-Allgäuschnur Nr. 6 (Tragkraft 17 Pfd.) und einem Wobbler, im Sielkanal einen
22-pfündigen Lachs. Der Lachs wies die beträchtliche Länge von 1,10 m auf und hatte einen Umfang von 52 cm. Der damalige Schlepperbootsbesitzer „Pump“ hatte bei seinen täglichen Fahrten den Lachs gesichtet und Bödige auf den kapitalen Fisch aufmerksam gemacht. Der Lachs wurde ausgenommen und einige Tage im Schaufenster des Fischgeschäftes Tietjen, Ecke Hauptkanal/Richardstraße, auf Eis gelegt. Bödige ließ den Kopf des außergewöhnlich großen Fisches präparieren und im Papenburger Heimatmuseum ausstellen.