Spanferkelessen 2014

Spanferkel – der knusprige Klassiker

Nach einem ereignisreichen Sommer an den Ufern diverser Fischgewässer ließen die „Grauen Hechte“ ihre Angelsaison 2014 mit einem gemeinsamen Spanferkelessen im Anglerheim ausklingen.

So manch frühe Morgenstunde hatten die Petrijünger sich auf die Pirsch gemacht, um ihre Beute von Karpfen, Hecht und Zander nachzustellen.

Angeln können sie alle, Fische fangen können sie auch, aber nur einer von ihnen kann „Rentnerkönig“ werden.

Zur Proklamation hatte es sich der 2. Vorsitzende des Sportfischervereins Papenburg, Engelbert Albers, mit seiner frisch vermählten Ehefrau nicht nehmen lassen, um Jakob Schwarzbach die Ehrenurkunde „Rentnerkönig 2014“ gebührlich zu überreichen.

Mit seinen stattlichen 80 Jahren ist Jakob Schwarzbach das älteste Mitglied der „Grauen Hechte“. Nach sechsmaligem Angeln der Rentnergruppe wurde Jakob doch noch vom Anglerglück überrascht, und landete mit seinem 1 550 g schweren Hecht auf den 1. Platz.

Jakob, in den Niederlanden geboren, hat 2001 mit Erfolg die Fischerprüfung abgelegt und ist danach den „Grauen Hechten“ bis heute ein treuer Kamerad geblieben. Seine Ernennung zum neuen „Rentnerkönig“ bekräftigten alle Anwesenden mit einem dreifachen Petri Heil.

In seiner Begrüßungsansprache bedankte sich der stellv. Vorsitzende beim Leiter der Rentnergruppe, Hans Efken, sowie bei allen 39 anwesenden Frauen und Männern für die Einladung. Es ist schon beneidenswert, meinte E. Albers, was ihr auf die Beine stellt, was ihr alles in die Wege geleitet habt, was ihr umgesetzt habt. 15 Jahre „Grauen Hechte“, betonte er anerkennend. Mittlerweile könnt ihr schon eure eigene Chronik schreiben. Aber ohne Zutun eines jeden Einzelnen wäre so eine Gemeinschaft gar nicht möglich, stellte er lobend heraus. Lobende Worte fand er indes auch für die gute Fee der „Grauen Hechte“, Maria Efken.

Bei allen Events der Gruppe ist sie stets an der Seite ihres Mannes Hans dabei. Wie ein Wirbelwind organisiert sie, macht sie, tut sie … immer im Hintergrund mit ihren stillen Wichtelmännchen. Ihre fleißigen Hände werden nimmer müde, stets hat sie ein Lächeln auf den Lippen und für jeden ein offenes Ohr. Mit ihrem mütterlichen Charme umsorgt sie alle. Man fühlt sich wie in einer großen Familie aufgenommen. Für ihr unermüdliches Tun dankte man ihr mit einem lang anhaltenden Applaus.

Als neu „Vermählte“ wurden E. Albers und seine Frau Geta von allen Anwesenden mit Gratulationswünschen bedacht. Im Namen aller Fischersleute überreichte unsere Maria den beiden Eheleuten einen prächtigen Blumenstrauß.

Pünktlich zu Mittag hatte der Metzger es sich nicht nehmen lassen, eigens das stundenlang gebackene Spanferkel für alle hungrigen Gäste zu tranchieren. Beim Anblick des duftenden Spanferkels, mit dem Markenzeichen der rautenförmig eingeschnittenen, knusprigen Schwarte lief einem das Wasser im Mund zusammen.

Nach alter Tradition reichte man als Beilage schmackhaftes Sauerkraut und Püree, garniert mit in Fett gebratenen Schalotten und delikat angerichtete Salate. Außen knusprig, innen saftig, so muss es sein. Spanferkel gehört zum Höhepunkt vieler Büffets. Ein wahrer Gaumenschmaus für alle Beteiligten.

Dein Wunschtraum, liebe Maria, ein Spanferkelessen für alle, ist grandios in Erfüllung gegangen.
Es war rundum ein gelungener Tag.