Erstes Anglerheim

Unser erstes „Anglerheim“, mehr eine Fischerhütte für Angler, ist nach dem Krieg im Jahre 1948 von einigen Mitgliedern in der Nähe der ehemaligen Tunxdorfer Brücke, die 1977 abgerissen wurde, errichtet worden. Sie diente auf beengtem Raum zur Übernachtung, um am frühen Morgen an der Ems fischen zu gehen, bei schlechtem Wetter eine trockene Unterkunft zu finden sowie zur Unterbringung von Angelgeräten. Die Angler waren bescheiden und zufrieden. Für einen Ofen zum Aufwärmen nach einem kalten Angeltag war kein Platz mehr da. Die Petrijünger saßen zusammen, und nachdem sie so manches Mal dem geistigen Getränk zugesprochen hatten, haben sie sich unterhalten, ihre Erfahrungen ausgetauscht, und der Drill manches Kapitalen erlebte in der Erzählung eine Wiederholung. Seit jeher beherrschen die Fischer perfekt das „Kleine Latinum“ der Anglergilde.

Auf dem Foto ist Wolbert Röttgers aus Papenburg abgelichtet.